Was ist Orthomolekulare Medizin?

Vielleicht kennen Sie schon die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.?

Das ist ein Verein zur Förderung ganzheitlicher Therapien bei Krebs mit Sitz in Heidelberg, der seine Fördermitglieder mit Zeitschriften wie "Signal" und "Onkologie" rgelmäßig informiert.

Jeder Interessierte kann sich übrigens zu allen Themen rund um Krebs Infoblätter, Vorträge, telefonische und persönliche Auskünfte einholen.

Eines dieser BfGK - Themenblätter (Infos unter Telefon: 06221 / 13802-0, www.biokrebs.de) beschäftigt sich mit Orthomolekularer Medizin.

Nobelpreisträger Linus Pauling hat diese von ihm gegründete Medizin mit den Begriffen "Orthos" (griechisch = richtig) und "Molekular" (lateinisch = Baustein von Substanzen) genannt. Orthomolekulare Medizin erkennt, erhält bzw. ordnet (qualtitativ und quantitativ) die sogenannten Vitalstoffe im menschlichen Körper. Als Vitalstoffe werden Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettsäuren und Aminosäuren (Eiweißbausteine) bezeichnet. Da sie lebensnotwendig sind, heißen sie essentiell und müssen mit der Nahrung aufgenommen werdn. Man kennt 40 Vitalstoffe, die bei einer ausgewogenen Ernährung mit pflanzlichen Lebensmitteln, Milchprodukten, Fisch und Fleisch zusammen mit Licht und am besten mit Bewegung einen leistungsfähigen und gesunden Menschen garantieren sollen. Das klingt soweit einfach, ist im Alltag aber kaum zu schaffen. Bei kranken Menschen wird es unter Umständen sehr schwierig, nur über tägliche Mahlzeiten alle Vitalstoffe in ausreichenden Mengen und Vielfalt zu konsumieren. Auch zeigen sich Mangelerscheinungen erst nach sehr langer Unterversorgung.

Krebspatienten leiden besonders während der Therapie und vielleicht danach an zu wenig B-Vitaminen und antioxidativen Vitaminen wie Vitamin A und dessen Vorstufe Beta-Karotin, Vitamin C und Vitamin E. Das Vitamin D gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Vorbeugung, z.B. bei Brustkrebs. Spurenelemente wie Selen und Zink sind für die Zellen sehr wichtig. Magnesium und Calcium solle ausreichend im Körper vorhanden sein. Bei den Fettsäuren glänzen besonders die Omega-3-Fettsäuren, die vor allem bei Entzündungen, Untergewicht und dem Fatigue-Syndrom günstig wirken. Eiweißbausteine wie Glutaminsäure, Cystein und L-Tryptophan haben vielfältige Aufgaben und das Coenzym Q 10 sowie L-Carnitin arbeiten u.a. im Energiestoffwechsel des Körpers.

Die pflanzlichen Schutzstoffe wie Flavanoide, Phytohormone, Saponine u.a. wirken als Zellschutz, Antioxidanzien, sind krebshemmend, entgiftend, abwehrstärkend. Zu der zugegebenermaßen exemplarisch gehaltenen Auflistung können hier nur Schlagworte zu den wichtigstenVitallstoofen im Hinblick spziell auf Krebs genannt werden. Ein orthomolekulartherapeut kann dieses große Themengebiet erklären und die nötigen Stoffe vorschlagen. Wie schön, dass ich dazu Frau Ulrike Wisnewski besuchen durfte. Im Rahmen der Initiative "Gesund. Leben. Bayern." der Bayerischen Regierung unter der Betreuung der Universität Bayreuth hat sich die Gruppierung "Gesundes Karlshuld" mit einem umfangreichen Jahresprogramm gbildet, in dem auch Ulrike Wisnewski mit Vorträgen zur Orthomolekularen Medizin zu finden ist. Die studierte Diplombiologin erklärte mir: "Grundsätzlich basiert die gesundheitsfördernde Wirkung unserer Nahrung auf dem Vermögen des Körpers zur Selbstheilung. Bei Therapien beeinflussen sich nun die Nahrungsmittel, Vitalstoffe und Medikamente ständig gegenseitig. Welche Mechanismen hier zu Grunde liegen, welche Wirkung die einzelnen Stoffe überhaupt haben und bei welchen Therapien das alles zusätzlich beeinflusst wird, sind also die Fragestellungen, welche in der Ausbildung zum Orthomolekulartherapeuten beachtet werden. Mittlerweile hat die Medizin eine Vorstellung davon, was ausreichende Mengen und Mangelzustände sowie die"richtigen" <molekühle für unseren Körper sein können. Das Ziel der Orthomolekularen Medizin ist es jedoch immer, die körpereigenen Regulationsmechanismen in Gang zu setzen, also die Selbstheilung zu fördern. Da jeder Mensch individuell ist, wird mit geeigneten Diagnosemethoden (Vollblut-Untersuchung, alternativ Haaranalyse) der Status und Bedarf ermittelt sowie die Dosierung und Auswahl der Vitalstoffe und das Therapieziel festgelegt ...

Selbstverständlich interessiert auch alles, was der Patient an eigenen Unterlagen beibringt. Ich als Patient lerne zudem durch die begleitende Ernährungsberatung, wie mein Körper "tickt", was er mir "sagen" möchte und - ganz wichtig - wie ich mein Verhalten ändern kann, damit ich zu einer optimalen Ernährung finde.

 

Quelle: citicon - Das Trendmagazin für Ingolstadt

 

Der Name ist kompliziert, die Methode ist einfach

Vitalstoffe statt Füllstoffe - aber richtig !

 

Was steckt dahinter?

Die Orthomolekularmedizin handelt von der individuell richtigen Ernährung der Zellen mit Mikrostoffen wie Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren in der richtigen Dosierung zum richtigen Zeitpunkt. In der modernen Ernährung mit denaturierten Produkten, Fast Food usw., fehlen ausreichend Vitalstoffe. Die Folge sind Mangelerscheinungen und Krankheiten.
80% aller Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Die Orthomolekularmedizin liefert zuverlässige Methoden für den individuell richtigen Ausgleich.

 

Sie werden begeistert sein, wie gut das funktioniert!

 

Die Zelle als Basis der Gesundheit


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